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Pizzakarton
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Der Pizzakarton oder die Pizzaschachtel ist eine Faltschachtel aus Kartonage, in der heiße Pizza von einem Lieferservice oder auch bei Selbstabholung aus der Pizzeria transportiert werden kann. Der Pizzakarton muss stapelbar, thermisch gedĂ€mmt bei gleichzeitiger Feuchtigkeitsregulierung und fĂŒr Lebensmittel geeignet sein. Als Einwegprodukt wird der Pizzakarton oft mit Werbung bedruckt und nach dem Ausstanzen manuell gefaltet.cite-ref-1[1]

Der Pizzakarton unterscheidet sich von der Verpackung von TiefkĂŒhlpizzen. Diese wird maschinell gefaltet, enthĂ€lt das tiefgekĂŒhlte Produkt in Folie verschweißt und gleicht den Umverpackungen anderer TiefkĂŒhlprodukte.

Contents

‱ Geschichte
‱ Varianten
‱ Pizza saver
‱ Mineralöl
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

Seit mindestens dem 19. Jahrhundert gibt es BehĂ€ltnisse fĂŒr die Auslieferung frischer Pizzen. Damals verpackten neapolitanische PizzabĂ€cker ihre Erzeugnisse in mehrlagige Metallcontainer, die als stufe (Singular stufa, ‚Ofen‘) bekannt sind, und schickten VerkĂ€ufer damit auf die Straßen.cite-ref-blu63-2-0[2] Der belĂŒftete BehĂ€lter war rund und aus Zinn oder Kupfer gefertigt.cite-ref-blu63-2-1[2]

Die Entwicklung einer Einwegverpackung fĂŒr Pizza begann nach dem Zweiten Weltkrieg in den Vereinigten Staaten. Zu dieser Zeit gewann die Pizza dort an Beliebtheit, und die ersten Pizzabringdienste entstanden. Man versuchte, Pizzen in einfachen Pappkartons, Ă€hnlich denen von Konditoreien, auszuliefern. Diese Kartons wurden jedoch oft feucht, ließen FlĂŒssigkeit durch, bogen sich oder rissen. Andere PizzabĂ€cker versuchten, die Pizza auf eine Platte zu setzen und beide zusammen in einer PapiertĂŒte zu transportieren. Dies richtete weniger Schaden an. Jedoch war es in einer TĂŒte nahezu unmöglich, mehr als eine Pizza gleichzeitig zu transportieren. Bei dieser Methode beschĂ€digen die oberen Pizzen die OberflĂ€chen der unteren.cite-ref-mad-3-0[3]

Das erste Patent fĂŒr einen Pizzakarton aus Wellpappe wurde 1963 angemeldet. Es beschreibt bereits die Grundmerkmale heutiger Pizzakartons: plane Rohlinge, Zusammenfaltbarkeit ohne Klebstoff, Stapelbarkeit und BelĂŒftungsschlitze.cite-ref-usp3163344-4-0[4] Durch die Kombination von BelĂŒftungsschlitzen mit einem Wasserdampf aufnehmenden Material (Adsorptionsmittel) ließ sich der Feuchtigkeitsstau herkömmlicher Transportverpackungen fĂŒr frische Pizza vermindern.cite-ref-usp3163344-4-1[4]

Die ersten Pizzakartons in Deutschland verwendete nach eigener Aussage Nicolino di Camillo, der 1952 in WĂŒrzburg Deutschlands erste Pizzeria Sabbie di Capri eröffnet hattecite-ref-5[5] und laut Haus der Bayerischen Geschichte damit auch Erfinder des in zwei GrĂ¶ĂŸen erhĂ€ltlichencite-ref-6[6] Pizzakartons ist.cite-ref-7[7]

Es wird auch behauptet, dass Domino’s Pizza, gegrĂŒndet 1960, den Pizzakarton erfunden habe, ohne dafĂŒr jedoch ein Patent anzumelden.cite-ref-mad-3-1[3] Bei der von dieser Pizzakette bis 1988 verwendeten Pizzakartonvariante bestand keine direkte Verbindung zwischen den bei der Faltung entstehenden Ecken zwischen der vorderen Wand und den beiden SeitenwĂ€nden.cite-ref-correllhistory-8-0[8] Vielmehr wurden nur die an den WandflĂ€chen angebrachten Laschen nach innen unter den Deckel gefaltet. Dieses Design ist auch als „Chicagofaltung“ bekannt.cite-ref-correllhistory-8-1[8] Domino’s war der erste PizzabĂ€cker, der Pizzakartons im großen Stil einsetzte und es verstand, durch deren Nutzung seinen Lieferbereich ĂŒber das Gebiet unmittelbar um die Pizzeria herum auszudehnen.cite-ref-hai241-9-0[9] Durch die EinfĂŒhrung wĂ€rmedĂ€mmender Taschen fĂŒr Pizzakartons wurde Ende der 1960er Jahre der Lieferbereich nochmals erweitert.cite-ref-10[10]

Anforderungen

Mechanische StabilitÀt und Stapelbarkeit

Die meisten Transportverpackungen fĂŒr Pizza bestehen aus Kartonage, da dieses Material preisgĂŒnstig ist. Verwendet werden sowohl Vollpappe als auch einwellige Wellpappe. Als Wellpappe kommt hĂ€ufig E-Wellpappe (Mikro- oder Feinwelle mit einer Wellenteilung von 3,0 bis 3,5 mm und einer Wellenhöhe von 1,0 bis 1,8 mm) zum Einsatz, es wird aber auch die etwas dickere B-Wellpappe mit einer Wellenhöhe von 2,2 bis 3,0 mm verarbeitet.cite-ref-correllstructuraloptions-11-0[11] Nicht nur der geometrische Aufbau der Wellpappe bestimmt die Festigkeit des Kartons, sondern vor allem auch Art und FlĂ€chengewicht des verwendeten Papiers. Als Decklagen kommen auf der Kartoninnenseite meist Kraftliner zum Einsatz. Diese machen den Karton nicht nur stabil, sondern auch widerstandsfĂ€higer gegen Feuchtigkeit und Öl.cite-ref-correllstructuraloptions-11-1[11]

Um den Lagerplatz fĂŒr Verpackungen gering zu halten, werden die Pizzakartons zumeist kurz vor Gebrauch aus planen Rohlingen gefaltet. Im LagerflĂ€chenbedarf machen sich unterschiedliche Materialdicken deutlich bemerkbar.cite-ref-correllstructuraloptions-11-2[11] Pizzakartons aus Vollpappe benötigen etwa die HĂ€lfte an LagerflĂ€che im Vergleich zu Pizzakartons aus E-Wellpappe und etwa ein Viertel an LagerflĂ€che im Vergleich zu Pizzakartons aus B-Wellpappe. Die StabilitĂ€t des Kartons wird außer vom Material selbst auch durch die Form der Faltung bestimmt. Durchgesetzt haben sich Kartons, bei denen fest mit den SeitenwĂ€nden verbundene Laschen in die Vorderwand eingefaltet werden. Dadurch sind die WĂ€nde des Kartons an den Ecken miteinander verbunden und die StabilitĂ€t erhöht sich. Die traditionelle Faltung ist ein Beispiel fĂŒr diese Faltart. Der Nachteil dieser Faltung ist, dass die WĂ€nde des Kartons senkrecht nach oben stehen und ein Schneiden der Pizza innerhalb des Kartons mit einem Pizzarollenschneider erschwert ist.cite-ref-correllstructuraloptions-11-3[11]

WÀrmedÀmmung und Feuchtigkeitsregulierung

Der Pizzakarton soll den Transport einer gebackenen Pizza bei möglichst geringem QualitĂ€tsverlust ermöglichen. Er soll dabei zwei Aufgaben erfĂŒllen, die schwierig miteinander vereinbar sind: Zum einen sollte der Karton möglichst gut – gegen kalte Außenluft, eventuell Wind und Abstrahlung – dĂ€mmen, damit die Pizza heiß bleibt. Zur Reduzierung des WĂ€rmeabflusses muss der Karton möglichst dicht schließen, um die warme Luft im Inneren zu halten. Der von Verbrauchern bei Verkostungen als optimal angesehene Temperaturbereich liegt zwischen 70 und 85 °C. Zum anderen soll er Durchfeuchtung verhindern, damit der Pizzaboden kross und der Belag knackig beim Verbraucher ankommt.cite-ref-12[12] Dazu muss der aus der Pizza austretende Wasserdampf nach außen abgefĂŒhrt (LĂŒftungslöcher und etwas Diffusion durch den Karton) oder vom Karton aufgenommen werden. In Pizzakartons aus Wellpappe, die nicht mit einer zusĂ€tzlichen DĂ€mmung versehen sind, kĂŒhlt das Transportgut bereits nach etwa zehn Minuten zu weit ab.cite-ref-13[13]

Das Öl aus dem Pizzateig kann bei Kontakt mit unbehandelter Wellpappe in diese eindringen und Geschmacksstoffe aus dem Zellstoff herauslösen. Um eine geschmackliche VerĂ€nderung der Pizza durch Inhaltsstoffe des Pizzakartons und gleichzeitig ein Durchweichen des Kartonmaterials zu verhindern, weisen einige Pizzakartons auf der Innenseite eine Beschichtung mit einer dĂŒnnen Aluminiumfolie auf. Eine weitere Möglichkeit ist, die Pizza auf Aluminiumfolie, ein verbundenes TrĂ€germaterial aus Wellpappe und Löschpapier oder Wachspapier zu legen. Hierdurch Ă€ndern sich die thermodynamischen Eigenschaften des Pizzakartons jedoch erheblich. Der Pizzaboden kann keine Feuchtigkeit mehr nach unten abgeben, der Unterleger wirkt nicht nur als Fett-, sondern auch als eine Art Dampfbremse.

AußenoberflĂ€che und Werbung

Gewöhnlich ist die AußenoberflĂ€che des Kartons entweder mit einem generischen Pizzabild beziehungsweise mit Werbung fĂŒr den Lieferanten versehen oder unbedruckt. HĂ€ufig werden fĂŒr die Bedruckung die Farben rot und grĂŒn verwendet, die an die Farben der Flagge Italiens erinnern. Um eine kontrastreichere Bedruckung zu erzeugen, wird hĂ€ufig weißes Deckpapier verwendet, es kommt aber auch braunes Recyclingpapier als Außenschicht zum Einsatz.cite-ref-correllstructuraloptions-11-4[11] Einzelne Pizzaketten nutzen den Deckel des Kartons zur Charakterisierung des Pizzabelags anhand einer markierbaren Zutatenliste. Dieses ermöglicht eine Identifizierung ohne Öffnen der Verpackung.

Die KartonoberflĂ€che kann jedoch auch fĂŒr andere Zwecke genutzt werden. Die Pizzakartons können als Sonderwerbeform im Rahmen von Ambient-Media-Kampagnen eingesetzt werden. Sie gelten außerdem als ungewöhnliche und unerwartete WerbeflĂ€che fĂŒr Guerilla-Marketing.cite-ref-dre32-14-0[14] Beispielsweise arbeitete die Zeitschrift The Economist 2008 in Philadelphia mit Pizzabringdiensten in UniversitĂ€tsnĂ€he zusammen. Diese druckten auf ihre Pizzakartons Werbung fĂŒr den Economist. Diese bestand im Wesentlichen aus einem Torten(/Pizza-)diagramm, das Pizzakonsum mit der Weltwirtschaft verknĂŒpfte und speziell Studenten ansprechen sollte.

Im Jahr 2001 wurde die Pizzaschachtel mit Drittwerbungsdruck patentiert. Drittwerbungsdruck bedeutet, dass nicht fĂŒr Pizza oder den Hersteller von Produkt oder Verpackung, sondern fĂŒr Produkte Dritter, zum Beispiel Mobilfunkanbieter oder Kinofilme, geworben wird. Das anmeldende Unternehmen liefert Pizzabringdiensten kostenlos Pizzakartons und finanziert sich durch die auf die Pizzakartons aufgedruckte Werbung.cite-ref-15[15] 2017 ließ beispielsweise das Verteidigungsministerium der Bundesrepublik Deutschland fĂŒr etwa 200.000 Euro insgesamt 725.000 Pizzakartons mit Werbung fĂŒr die Bundeswehr drucken und an PizzabĂ€cker verteilen.cite-ref-16[16]

Varianten

Die meisten der heute verwendeten Pizzakartons haben eine quadratische bzw. eine sechseckige GrundflĂ€che, bei der die vorderen beiden Ecken abgeschrĂ€gt sind. Die letztere Variante wird hĂ€ufig mit dem Modellnamen „Treviso“ bezeichnet. Sie ist im Vergleich zur quadratischen Variante etwas verwindungssteifer, lĂ€sst sich aber durch die Ecken etwas langsamer zusammenbauen. Pizzakartons werden in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen angeboten. Die im Handel erhĂ€ltlichen Abmessungen reichen von etwa 20 × 20 cm (fĂŒr sehr kleine Pizzen) bis zu 60 × 60 cm, bzw. als Rechteckform 40 × 60 cm (fĂŒr Party- oder Familienpizzen). Um ein Verkleben der Pizza mit dem Deckel zu verhindern, betrĂ€gt die Standardhöhe der Kartons bei kleineren Varianten meist 3 cm. Es werden fĂŒr besonders hoch gebackene Pizzen aber auch SondergrĂ¶ĂŸen von 4 bis 5 cm Höhe angeboten. Bei den grĂ¶ĂŸeren Kartons sind meist Höhen von 4 cm, aber auch 5 cm typisch. Daneben gibt es SondergrĂ¶ĂŸen (z. B. fĂŒr Pizza Calzone) mit 7 bis 10 cm Kartonhöhe und meist rechteckiger GrundflĂ€che.

Die kleinste Verpackungseinheit besteht je nach GrĂ¶ĂŸe und Anbieter meist aus 100 oder 200 Kartons. Bei SondergrĂ¶ĂŸen können auch 50 oder 100 Kartons eine Verpackungseinheit bilden. Der Preis pro Karton hĂ€ngt unter anderem von der GrĂ¶ĂŸe, der Bedruckung, der QualitĂ€t und der Abnahmemenge ab und liegt fĂŒr typische PizzakartongrĂ¶ĂŸen bei etwa 10 bis 20 Cent.

Bei den meisten Pizzakartons werden die vordere und die seitlichen Laschen des Deckels nach innen in den Boden eingesteckt. Dabei besteht bei unachtsamem Schließen des Kartons die Gefahr, dass die Laschen auf den Rand der Pizza drĂŒcken. Bei manchen Kartons sind daher an den Laschen Aussparungen vorgesehen, die genau dieses verhindern sollen. Ein innen liegender Verschluss kann Vorteile bei Faltung und Handling aufweisen.cite-ref-correllstructuraloptions-11-5[11]

WĂ€hrend die meisten Pizzakartons viereckig sind, verwendet z. B. Domino’s Pizza achteckige Kartons, die die Pizza enger einfassen und damit ein Rutschen der Pizza minimieren. Dies vermindert auch den Bedarf an Verpackungsmaterial um 10 Prozent.cite-ref-cho263-17-0[17] Der amerikanische Lieferdienst Papa John’s hingegen hat innerhalb der viereckigen Box die Ecken abgeteilt; einerseits verhindert dies ein Rutschen der Pizza, andererseits lassen sich in den entstandenen FĂ€chern zusĂ€tzlich Sauce oder andere Beilagen unterbringen.cite-ref-hen321-18-0[18] Eine weitere AusfĂŒhrung ist der einem TortenstĂŒck nachempfundene, dreieckige Single Slice Pizza Carrier, der um 1990 von Stephen L. France und Gregory P. Phelps entwickelt, 1992 patentiert wurde und dem Transport eines TeilstĂŒcks einer Pizza dient.cite-ref-19[19]

Seit dem Jahr 2009 ist eine Kartonvariante auf dem Markt, bei der der Pizzakarton nach der Herausnahme einer halben Pizza durch eine zusÀtzliche Faltung platzsparend verschlossen werden kann. Weiterhin kann der Deckel durch Perforationen in vier Teile aufgeteilt werden, um die Pizza portionsweise weiterzureichen.cite-ref-20[20]

Das Unternehmen Apple meldete 2010 ein Patent fĂŒr einen Pizzakarton an, dessen OberflĂ€che Löcher hat, um die Pizza vor dem Weichwerden zu schĂŒtzen.cite-ref-21[21]

Als Alternative zum Pizzakarton kam im Jahr 2022 eine wiederverwendbare Kunststoffbox Pizzycle auf den Markt, die unter anderem von dem Mehrwegsystem Vytal vertrieben wird. Anders als Papp-Pizzakartons ist die zweiteilige Box rund geformt. Sie hat LĂŒftungsschlitze, kann gespĂŒlt und in Mehrweg- bzw. Pfandsysteme integriert werden.cite-ref-22[22]

Hilfsmittel zur Pizzaauslieferung

Pizza saver

In den USA haben mittlerweile viele Pizzakartons in der Mitte des Deckels einen Abstandshalter (der an ein dreibeiniges Tischchen erinnert) aus hitzebestĂ€ndigem Kunststoff (meist Polypropylen), den sogenannten pizza saver (auch package saver, box tent, pizza table oder pizza lid support genannt).cite-ref-23[23] Er verhindert eine BerĂŒhrung des Kartondeckels mit der PizzaoberflĂ€che, wodurch der Belag am Deckel hĂ€ngenbleiben könnte.cite-ref-mad-3-2[3]

Der pizza saver geht auf ein 1985 erteiltes Patent der US-Amerikanerin Carmela Vitale zurĂŒck.cite-ref-24[24]cite-ref-pet-25-0[25]

Die Verwendung dieses kleinen PlastikstĂŒcks wird oft als Ressourcenverschwendung kritisiert, da es nur einmalig gebraucht und dann meist weggeworfen wird.cite-ref-26[26] Es werden daher Ideen zu dessen Wiederverwendung entwickelt.cite-ref-27[27]

Transporttaschen und -boxen

FĂŒr die Auslieferung von Pizzen im Pizzakarton gibt es gefĂŒtterte Transporttaschen und -boxen, die auf die typischen GrĂ¶ĂŸen der Kartons angepasst sind. Manche Taschen können zur Bewahrung der Temperatur aktiv geheizt werden. Diese können meist wahlweise mit Strom aus der Steckdose oder mit dem 12-Volt-Autostromnetz betrieben werden. Mit dem Einsatz dieser Hilfsmittel ist die Anforderung bezĂŒglich der WĂ€rmedĂ€mmung von Pizzakartons selbst nicht mehr so wichtig.

Pizzakartons mit Inhalt sind durchgehend waagrecht zu transportieren und vor allzu großer Querbeschleunigung und StĂ¶ĂŸen zu schĂŒtzen. Dazu haben Tragetaschen in der Regel beidseits je eine lĂ€ngere Trageschlaufe, die zusammengenommen erlauben, die Tasche einhĂ€ndig etwas seitlich vom Körper zu tragen. Tragetaschen dĂ€mmen am besten, wenn sie mit horizontalem 3/4-Rundum-Reißverschluss verschlossen werden. Eine Tasche fasst etwa 3–5 Kartons, was fĂŒr eine Lieferadresse meist ausreicht. Bei Mehrbedarf wird eine höhere Tasche ausgewĂ€hlt oder es werden zwei niedrige ĂŒbereinander gestellt und beidhĂ€ndig vor dem Körper getragen.

Pizzakarton mit Thermoindikator

Manche Pizzakartons enthalten auf der Außenseite einen Thermoindikator, der ĂŒber eine farbige Kennzeichnung Aussagen ĂŒber die Temperatur der Pizza liefern soll. Wenn die Pizza bei der Auslieferung heiß ist, ist am Indikator der rote Schriftzug ‚HOT‘ auf weißem Untergrund zu erkennen, ist hingegen eine bestimmte Temperatur der Pizza unterschritten, so fĂ€rbt sich der ‚Hot Dot‘ schwarz und die Schrift ist nicht mehr lesbar. Ist die Pizza beim EmpfĂ€nger zu kalt, erhĂ€lt dieser bei der nĂ€chsten Lieferung eine Freipizza. Der Indikator ist fĂŒr den einmaligen Gebrauch gedacht.cite-ref-28[28]cite-ref-29[29]

Lebensmittelsicherheit

FĂŒr den Markt in der EU bestimmt die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 fĂŒr alle Lebensmittelkontakt-Materialien und GegenstĂ€nde, zu denen alle Pizzakartons wie sonstige -verpackungen und -geschirre zĂ€hlen, dass durch den Kontakt von Verpackungsmaterialien mit Lebensmitteln Stoffe nicht in solchen Mengen auf sie ĂŒbertragen werden dĂŒrfen, dass eine gesundheitliche GefĂ€hrdung oder eine unvertretbare sonstige BeeintrĂ€chtigung des Lebensmittels stattfindet.cite-ref-30[30] In den Empfehlungen des Bundesinstitutes fĂŒr Risikobewertung (BfR) sind alle erlaubten Inhaltsstoffe fĂŒr Papiere, Kartons und Pappen zusammengestellt. Insbesondere werden in der BfR-Empfehlung auch aus Altpapier wiedergewonnene Fasern als Papierrohstoff fĂŒr die Herstellung von LebensmittelbedarfsgegenstĂ€nden erlaubt, sofern diese bestimmte Bedingungen erfĂŒllen.cite-ref-31[31] Je nach Quelle und Art des Altpapiers können in Altpapier Rohstoffe enthalten sein, die z. B. aus BĂŒchern, Zeitschriften oder BĂŒroabfĂ€llen stammen und nicht fĂŒr den Lebensmittelkontakt vorgesehen waren. Nicht alle diese Stoffe lassen sich beim Recyclingvorgang entfernen oder einzelne Reinigungsschritte könnten zur Kostenreduzierung ausgelassen worden sein. Bekannte mögliche Kontaminanten sind Diisopropylnaphthalin (DIPN) aus Selbstdurchschreibepapieren, Benzophenone aus Druckfarben, Phthalate (DiBP) aus Klebstoff und Mineralöle (MOSH/MOAH) aus Zeitungsdruck.cite-ref-bauer-32-0[32]

Mineralöl

Untersuchungen des Kantonalen Labors ZĂŒrich (Schweiz) zeigten 2009, dass Recyclingkartons hohe Mineralölanteile enthalten können. Die Mineralöle stammten aus Druckfarben, die fĂŒr den Zeitungsdruck ĂŒblich sind und im Recyclingprozess nicht vollstĂ€ndig entfernt wurden. Tierexperimentelle Studien zeigen, dass Mineralölgemische mit niedriger ViskositĂ€t im Körper gespeichert werden und zu Ablagerungen und SchĂ€den in der Leber, den Herzklappen und den Lymphknoten fĂŒhren können. Das Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung kam daher zu dem Schluss, dass MineralölĂŒbergĂ€nge auf Lebensmittel minimiert werden mĂŒssten.cite-ref-33[33]

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 2012 mehrere Salamipizzen bei großen Pizzadiensten bestellt und im Labor untersuchen lassen. In zwei der drei Pizzen konnte Mineralöl nachgewiesen werden. Eine dieser Proben enthielt sogar eine erhöhte Menge. Die Farbe des Pizzakartons sei dabei kein Garant, dass die Pappe auch innen aus neuem Papier bestehe.cite-ref-kotest-34-0[34]

Der Verband der Kantonschemikerinnen und Kantonschemiker der Schweiz VKCS hat 2017 Lebensmittelverpackungen aus Papier und Karton untersucht. Elf der 78 untersuchten Verpackungen (14 %) enthielten Stoffe in Mengen, die ĂŒber den fĂŒr Lebensmittelverpackungen geltenden Höchstwerten liegen. In 42 Proben (62 %) stellte das Labor hohe MineralölrĂŒckstĂ€nde fest, von denen angenommen werden muss, dass sie wĂ€hrend der Lagerung auf das Lebensmittel ĂŒbergehen.cite-ref-35[35]

Diisopropylnaphthalin (DIPN)

Diisopropylnaphthalin (DIPN) wird als Lösungsmittel in Selbstdurchschreibepapieren verwendet. Diese wiederum können Bestandteil des Altpapiers sein, das bei der Herstellung von Verpackungsmitteln wie Pizzakartons zur Wiedergewinnung von Rohstoffen verwendet wird. Durch direkten Kontakt oder durch Verdunstung kann das DIPN aus der Verpackung auf das darin verpackte Lebensmittel ĂŒbertragen werden. Insbesondere fetthaltige Lebensmittel wie Pizza mit KĂ€sebelag können DIPN aufnehmen.cite-ref-laves-36-0[36] Nach jetzigem Stand der Kenntnisse bestehen keine Bedenken hinsichtlich einer gesundheitlichen GefĂ€hrdung der Konsumenten. Dennoch dĂŒrfen DIPN-belastete Papiere im Bereich von Lebensmitteln und BedarfsgegenstĂ€nden aufgrund des allgemeinen Minimierungsgebotes fĂŒr den Übergang von Stoffen auf Lebensmittel nicht benutzt werden.cite-ref-37[37]

Im Jahr 2004 konnten vom Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Pizzakartons und Imbissverpackungen erhöhte Werte des Lösemittels Diisopropylnaphthalin (DIPN) nachgewiesen werden. Über 30 Prozent der Proben enthielten mehr als 50 Milligramm DIPN pro Kilogramm Karton.cite-ref-38[38] In Untersuchungen des NiedersĂ€chsischen Landesamtes fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit wurde in fĂŒnf Pizzakartonproben sogar ein Gehalt von 107,7 bis 232,2 mg/kg nachgewiesen.cite-ref-laves-36-1[36] In spĂ€teren Berichten der LandesuntersuchungsĂ€mter finden sich keine Berichte ĂŒber derartige Funde mehr.

Diisobutylphthalat (DiBP)

BezĂŒglich Diisobutylphthalat (DiBP) liegen seit 2007 Befunde fĂŒr einen Übertrag der chemischen Verbindung aus recyclierten Papieren/Kartonagen auf Lebensmittel vor.cite-ref-39[39] DiBP wird als Weichmacher in Dispersionsklebern eingesetzt (z. B. in Wellpappe, KleberĂŒcken von Zeitschriften, BĂŒchern) und ĂŒber das Recyclat eingetragen. Die Landesuntersuchungseinrichtungen ĂŒberprĂŒfen regelmĂ€ĂŸig Verpackungen und melden die Ergebnisse an das Bundesamt fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).cite-ref-bauer-32-1[32] Die Minimierungsstrategien der Industrie zum Verzicht auf DiBPcite-ref-40[40] zeigen Wirkung, so dass der Anteil an auffĂ€lligen Proben immer weiter abnimmt und der BfR-Richtwert im Jahr 2011 von 1 auf 0,3 mg/kg zurĂŒckgenommen werden konnte.cite-ref-bauer-32-2[32]

Fluortelomeralkohole (FTOH)

Damit Pizzakartons beim Gebrauch nicht aufweichen, können sie mit Seitenketten-fluorierten Polymeren beschichtet sein.cite-ref-41[41] Diese fett- und wasserabweisenden Chemikalien können als Verunreinigung oder Zersetzungs-/Umwandlungsproduktcite-ref-42[42] aus dem Herstellungsprozess der Perfluorverbindungen gewisse Mengen an Fluortelomeralkoholen (FTOH) enthalten, die wiederum im Körper zum Teil in PerfluoroctansĂ€ure (PFOA) umgewandelt werden können. Die EuropĂ€ische Behörde fĂŒr Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat PFOA aufgrund toxikologischer Befunde im Tierversuch und der langen Halbwertszeit im menschlichen Blut sehr kritisch bewertet.cite-ref-43[43] Untersuchungen bei Papierfabriken in Nordrhein-Westfalen lieferten in EinzelfĂ€llen erhöhte Werte von Fluorverbindungen, obwohl in diesen FĂ€llen keine Fluorverbindungen aktiv hinzugegeben worden waren. Als möglicher Eintragspfad kĂ€me laut Umweltbundesamt (2009) kontaminiertes Altpapier in Frage. Eine Schadstoffabreicherung im Altpapierkreislauf dauert auch nach der UrsachenklĂ€rung meist mehrere Jahre.cite-ref-44[44]

Bisphenol A und S

Das deutschsprachige Verbrauchermagazin Öko-Test untersuchte 2025 zehn verschiedene Pizzakartons von verschiedenen Pizza-Ketten, Lieferdiensten oder direkt vom Großhandel und testete diese auf Bisphenol A und Bisphenol S. Lediglich in einem Karton war keine Belastung vorhanden, bei einem weiteren waren die Werte sehr gering, bei jeweils vier war die Belastung mit Bispohenol hoch bzw. sehr hoch.cite-ref-45[45]

Kreislaufwirtschaft

Verpackungsverordnung und -gesetz (Deutschland)

Die Verpackungsverordnung regelte in Deutschland bis 2018 laut § 3 Verpackungsverordnung, dass Pizzakartons als Verkaufsverpackungen betrachtet werden, da sie als Verkaufseinheit angeboten und vom Endverbraucher verwendet werden. Verkaufsverpackungen oder Serviceverpackungen, wie sie in der Verordnung definiert sind, umfassen Verpackungen, die im Handel, in der Gastronomie und anderen Dienstleistungssektoren eingesetzt werden, um Waren an den Endverbraucher zu ĂŒbergeben oder zu unterstĂŒtzen. Kurz gesagt handelt es sich um eine Serviceverpackung, wenn ein VerkĂ€ufer die Ware direkt vor der Übergabe an den Verbraucher verpackt.

GemĂ€ĂŸ § 12 der Verpackungsverordnung galten "Allgemeine Anforderungen" an Verpackungen. Verpackungen mussten so hergestellt und vertrieben werden, dass:

1. Das Verpackungsvolumen und -gewicht auf das Mindestmaß begrenzt sind, das zur Erhaltung der erforderlichen Sicherheit und Hygiene des verpackten Produkts sowie zur Akzeptanz des Verbrauchers angemessen ist.

2. Ihre Wiederverwendung oder Verwertung möglich ist und die Umweltauswirkungen bei der Verwertung oder Beseitigung von VerpackungsabfÀllen auf ein Minimum beschrÀnkt sind.

3. SchÀdliche und gefÀhrliche Stoffe und Materialien bei der Entsorgung von Verpackungen oder Verpackungsbestandteilen in Emissionen, Asche oder Sickerwasser auf ein Minimum beschrÀnkt sind.

Die Verpackungsverordnung regelte auch die Verwertung von Verpackungen gemĂ€ĂŸ § 6. Demnach bestand eine Lizenzierungspflicht fĂŒr den Erstinverkehrbringer von Verpackungen und Waren, was bedeutete, dass Pizzerien und Lieferdienste, die Pizzakartons erstmalig in Verkehr brachten, sich am Dualen System zur Verwertung der Kartons beteiligen mussten. Dies umfasste die Erfassung der Mengen bzw. Gewichte der Verpackungen und die entsprechende Beteiligung an den Entsorgungs- oder Recyclingkosten. In FĂ€llen, in denen Verpackungen typischerweise beim privaten Endverbraucher anfielen, wie bei Pizzakartons, konnten die Pizzerien die Lizenzierung auf den Hersteller oder Vertreiber der Serviceverpackung ĂŒbertragen. Dies sollte verhindern, dass viele kleine und mittelstĂ€ndische Betriebe separate Lizenzvereinbarungen mit dualen Systemen treffen mussten.

Seit 1. Januar 2019 gilt das Verpackungsgesetz anstelle der Verpackungsverordnung in Deutschland.

Abfall / Recycling

FĂŒr die Entsorgung gibt es in den einzelnen Kommunen in Deutschland unterschiedliche Regelungen. Saubere, unbeschichtete Kartons sollen meist ĂŒber das Altpapier entsorgt werden, welches hĂ€ufig ĂŒber die Blaue Tonne gesammelt wird.cite-ref-46[46]cite-ref-paderborn-47-0[47] FĂŒr die Entsorgung verschmutzter Pizzakartons mit Anhaftungen wird entweder die Biotonne oder der RestmĂŒll vorgeschlagen.cite-ref-48[48]cite-ref-paderborn-47-1[47] Bei mit Aluminium beschichteten Pizzakartons handelt es sich um Verbundstoffe, die dem Gelben Sack zugefĂŒhrt werden.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]

Das Problem beim Recyceln von Pizzakartons sind anhaftende Speisereste wie KĂ€se und Fett sowie Öl, das von den Papierfasern des Kartons aufgesaugt wurde. WĂ€hrend derartige RĂŒckstĂ€nde bei der Wiederverwertung von Plastik, Metall oder Glas unproblematisch sind, reagiert der Prozess des Altpapierrecyclings hingegen sehr empfindlich. Das liegt daran, dass zum Aufschließen der Papierfasern zu einem Papierbrei vor allem Wasser verwendet wird. Wasser und Öl mischen sich aber nicht und das Öl schwimmt zusammen mit den Papierfasern an der OberflĂ€che. Wird das ĂŒberflĂŒssige Wasser aus dem Brei herausgepresst, verursacht das Öl HohlrĂ€ume und Flecken, welche die PapierqualitĂ€t der gesamten Charge reduziert oder sogar unbrauchbar macht. Außerdem können Aufkleber auf den Pizzakartons den Recyclingprozess ebenfalls stören. Verunreinigungen sind ein großes Problem im Recyclingprozess. Der Schaden wird weltweit auf etwa 750 Millionen Dollar pro Jahr geschĂ€tzt.

Über eine Milliarde Pizzen werden jedes Jahr in Pizzakartons ausgeliefert. In den Vereinigten Staaten wird ein Prozent der Wellpappenproduktion fĂŒr Pizzakartons verwendet.cite-ref-civ133-51-0[51] Inzwischen gibt es hier gesonderte RĂŒcknahmestellen fĂŒr gebrauchte Pizzakartons. Da es in Deutschland keine Lieferanten fĂŒr solche Pizzaboxen gab, stellten die Technischen Betriebe der Stadt Waldkirch 2019 einen Prototyp her, dem zwei weitere folgten, die in der Stadt aufgestellt wurden. Unter anderem Herrenberg, Kitzingen, Hagnau und Freiburg folgten dem Beispiel.cite-ref-52[52]cite-ref-53[53]

In den Vereinigten Staaten gibt es inzwischen auch beschichtete Pizzakartons, die sich einfacher recyceln lassen.cite-ref-mad-3-3[3] Einige Pizzerien benutzen runde BehĂ€ltnisse aus Polystyrol. Diese sind jedoch deutlich teurer als die Wellpappevariante, entlĂŒften schlechter und lassen sich schlechter recyclen.cite-ref-pet-25-1[25] Runde Kartons aus Wellpappe werden diskutiert[Beleg?], aber noch nicht eingesetzt.cite-ref-mar-2004-54-0[54]

Pizzakartons in Kunst und Kultur

Der britische Maler und KonzeptkĂŒnstler Adam Neate nutzt Wellpappe von Kartons und speziell aufgefaltete Pizzakartons als preiswerten Leinwandersatz.cite-ref-fairweather-2007-55-0[55] Auch der US-amerikanische KĂŒnstler John Landsiedel verwendet geschlossene, durch ein inneres Holzgestell verstĂ€rkte Pizzakartons als Leinwandersatz. Seine Kunstwerke stehen durch die Bemalung aller sechs Seiten zwischen konventionellem Bild und Skulptur. Er malt ausschließlich mit Acrylfarben, zur Konservierung von Farben und Pizzakarton ĂŒberzieht Landsiedel die fertigen Werke mit einer Epoxidschicht.

Verschiedene KĂŒnstler gestalteten das Design ihrer CD-HĂŒllen als Pizzakarton, darunter die Band Die Ärzte mit Jazz ist anders (2007),cite-ref-56[56] Brimstone Howl mit European Tour 2008,cite-ref-57[57] Cam Deas mit My Guitar Is Alive And It’s Singing (2009)cite-ref-58[58] oder Andrew Coltrane mit Refuse (2009).cite-ref-59[59] The Jon Spencer Blues Explosion benannte ein 1997 veröffentlichtes Promo-Album nach der Verpackung im Pizzakarton als Pizza Box Promo.cite-ref-60[60]

Die Pizzabox zur Sammlung leerer Pizzakartons der Stadt Waldkirch (s. o.) wurde im Herbst 2021 Teil der Ausstellung „Ins Freie“ der Pinakothek der Moderne in MĂŒnchen.cite-ref-61[61]

Metapher in der Informationstechnik

Einige Personal Computer und Server wurden auch als „Pizza Box“ bezeichnet. Bekannte Beispiele sind die „Pizzabox Workstations“ (SPARCstation) von Sun Microsystems aus dem Jahr 1989 und der Macintosh LC II von Applecite-ref-62[62] aus dem Jahr 1992. Beide erinnern durch Form und GrĂ¶ĂŸe an eine Pizzaschachtel. Der Begriff wird ebenfalls fĂŒr Server verwendet, die im Rack eine Höheneinheit belegen.

Literatur

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Weblinks

Commons

: Pizzakartons

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Pizzakarton

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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